Durchsteige-Baum

Durchkriechbräuche und –Zeremonien wurden von jeher durchgeführt um die Heilung des Körpers und die Sicherung der Gesundheit zu erreichen. Es heißt, man solle den Durchgang oder Durchschlupf von Osten nach Westen begehen, um weitere Ereignisse zu erzielen:

Reinigung der Seele, Zurücklassen der Vergangenheit, Verjüngung, Umgang mit dem Tod.

EW-Durchsteigebaum

Seit Urzeiten ist den Menschen die starke Strahlung an besonderen Plätzen bekannt. Es waren Orte der Versammlung, wo Rituale gefeiert und Opferungen dargebracht wurden. Später hat man solch besondere Orte meist „katholisch“ umgedeutet und darauf Kirchen gebaut um Quellen, Steine, Bäume und Ortsgottheiten den kirchlichen Kultstätten unterzuordnen. Wobei die frühen Kirchen möglicherweise genau jene geomantischen Qualitäten für ähnliche Zwecke benutzten, wie jene, die ursprünglichen Kultstätten errichtet haben.
Viele der grossen Geister der frühen Kirche scheinen sich der Kraftplätze und radästhetischer Methoden auf hilfreiche Weise bedient zu haben. (Hildegard von Bingen u.a.)

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